SellerVisuals GmbH — Stand: August 2026
Diese Seite erklärt in Klartext, was du mit den Bildern machen darfst, die du bei uns erzeugst — und was wir dir realistischerweise zusichern können. Sie ergänzt die AGB; bei Widersprüchen gelten die AGB.
Für jedes Bild, das du über einen bezahlten Zugang erzeugst, räumen wir dir ein zeitlich und räumlich unbeschränktes, nicht ausschließliches Recht zur kommerziellen Nutzung ein. Dazu gehören ausdrücklich Amazon-Listings und A+-Content, andere Marktplätze und dein eigener Shop, Werbeanzeigen, Social Media, Print und Verpackung — sowie Bearbeitung und Weiterverwendung in eigenen Materialien.
Soweit an einem Bild überhaupt übertragbare Rechte entstehen, treten wir sie dir ab. Soweit keine entstehen, verpflichten wir uns, gegen deine rechtmäßige Nutzung keine Ansprüche geltend zu machen.
Nicht gestattet ist der Weiterverkauf der Bilder als eigenständiges Produkt — etwa als Bilddatenbank, Vorlagenpaket oder Stock-Material.
Bilder, die du mit kostenlosem Startguthaben erzeugst, darfst du ebenso kommerziell einsetzen. Wir machen daraus keine Testversion mit Nutzungsfalle. Technische Grenzen — etwa bei Exportauflösung oder Menge — ergeben sich aus dem jeweiligen Tarif, nicht aus einer eingeschränkten Lizenz.
Als Agentur, Dienstleister oder Angestellter darfst du die Bilder für die von dir betreuten Marken einsetzen und an deinen Auftraggeber übergeben — einschließlich der Rechte, die wir dir eingeräumt haben. Ein eigener Zugang pro Kunde ist dafür nicht nötig.
Der Auftraggeber tritt damit in dieselbe Position wie ein direkter Kunde: gleiche Nutzungsfreiheit, gleiche Grenze beim Weiterverkauf als Stock-Material.
Wir dürfen ausgewählte Bilder, die mit SellerVisuals entstanden sind, als Referenz zeigen — etwa auf unserer Website oder in unseren eigenen Kanälen, um zu zeigen, was der Dienst kann. Mehr nicht: Wir verkaufen deine Bilder nicht weiter und geben sie nicht an andere Kunden heraus.
Wenn du das nicht möchtest, genügt eine E-Mail an hello@sellervisuals.com — wir nehmen betroffene Bilder zeitnah heraus und zeigen künftig keine Bilder von dir mehr.
Exklusivität wäre ein Versprechen, das niemand halten kann. Zwei Kunden mit ähnlichem Produkt und ähnlicher Vorgabe können ähnliche Bilder erhalten, und wir könnten dir keine Alleinstellung verschaffen, die es rechtlich gar nicht gibt — warum, steht im nächsten Abschnitt.
Was in der Praxis für Abstand sorgt: Deine Bilder entstehen aus deinen Produktfotos, deiner Marke, deinen Farben und Schriften. Genau diese Elemente sind der Teil, der sich nicht kopieren lässt, ohne deine eigenen Rechte zu verletzen.
Ein Bild, das im Wesentlichen von einer KI erzeugt wurde, ist nach deutschem Recht in der Regel kein urheberrechtlich geschütztes Werk. § 2 Abs. 2 UrhG verlangt eine persönliche geistige Schöpfung eines Menschen; ein Prompt allein genügt dafür nach heutigem Stand nicht. In den USA gilt sinngemäß dasselbe: Schutz setzt menschliche Urheberschaft voraus.
Das ist keine Besonderheit unseres Dienstes, sondern gilt für KI-Bilder allgemein. Praktisch heißt es: An dem, was die KI liefert, entsteht meist gar kein Urheberrecht — weder bei uns noch bei dir. Wo du selbst gestaltest — eigene Produktfotos, eigenes Layout, Text- und Logo-Ebenen, gezielte Nachbearbeitung — kann an deinem Beitrag sehr wohl Schutz entstehen. Der gehört dann dir.
Der Weg über das Urheberrecht ist aus dem eben genannten Grund meist versperrt. Belastbar sind stattdessen:
Wir erzeugen Bilder über Modelle externer Anbieter (unter anderem Google und OpenAI sowie über den Anbieter fal.ai bereitgestellte Modelle). Wir können dir keine Rechte einräumen, die weiter reichen als das, was diese Anbieter uns einräumen. Deren Bedingungen erlauben die kommerzielle Nutzung der erzeugten Inhalte, meist mit der Einschränkung „soweit gesetzlich zulässig“. Ändern sich diese Bedingungen, wirkt das auf die Kette durch — wir informieren dich dann an dieser Stelle.
Dasselbe Prinzip gilt für Stockfotos aus eingebundenen Bibliotheken (derzeit Pexels): Deren Lizenz erlaubt die kommerzielle Nutzung in deinen Bildern. Nicht erlaubt bleibt der Weiterverkauf unveränderter Stockfotos als eigenständiges Produkt — dieselbe Grenze, die ohnehin für alle Bilder gilt.
Für alles, was du hochlädst — Produktfotos, Logos, Referenzbilder, Texte —, sicherst du zu, dass du die nötigen Rechte hast. Das umfasst insbesondere Nutzungsrechte des Fotografen, die Einwilligung abgebildeter Personen (§ 22 KunstUrhG) und die Berechtigung an fremden Marken und Kennzeichen.
Machen Dritte deshalb Ansprüche gegen uns geltend, stellst du uns davon frei. Das gilt auch für Bilder, die aus solchem Material abgeleitet wurden.
Wir stellen die erzeugten Bilder bereit, wie sie sind. Wir prüfen nicht und können nicht garantieren, dass ein Ergebnis keine Rechte Dritter berührt — Modelle können unbeabsichtigt marken- oder designähnliche Elemente erzeugen. Für Ansprüche Dritter aus der Nutzung erzeugter Bilder übernehmen wir keine Freistellung. Sieh Ergebnisse mit fremd wirkenden Logos, Schriftzügen oder Verpackungen kritisch durch, bevor du sie veröffentlichst.
Unterstützte Exporte enthalten automatisch eine maschinenlesbare Herkunftsangabe in den Bild-Metadaten (XMP mit IPTC DigitalSourceType). Sie weist das Bild als KI-erzeugt beziehungsweise als Komposition mit KI-Anteilen aus. Diese ungesicherte Metadatenangabe ist eine technische Transparenz-Baseline. Sie ist für sich allein weder ein Echtheitszertifikat noch ein Nachweis, dass sämtliche Anforderungen aus Art. 50 der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 erfüllt sind.
Im Canvas-Export kannst du zusätzlich das offizielle EU-Icon „AI MODIFIED“ direkt ins Bild einbrennen; in der Stapelverarbeitung stehen „AI GENERATED“ und „AI MODIFIED“ bereit. Bei Deepfakes kann ein sichtbarer Hinweis Pflicht sein. Die Wahl gerade dieser EU-Icons ist freiwillig und allein kein Rechtskonformitäts-Siegel. Ob dein konkretes Motiv als Deepfake gilt und welche Plattform- oder Werbepflichten zusätzlich gelten, musst du vor der Veröffentlichung prüfen.
Entferne vorhandene Herkunftsangaben nicht. Metadaten können bei einer späteren Bearbeitung oder beim erneuten Speichern durch Dritte trotzdem verloren gehen. Der eingebrannte sichtbare Hinweis bleibt dagegen Bestandteil der Bildpixel.
SellerVisuals ist ein Werkzeug. Wir filtern und blockieren Ergebnisse nicht anhand von Plattform-Richtlinien — auf deine Vorgabe hin entstehen auch Bilder, die von den Vorgaben einer Plattform abweichen. Soweit die Software Hinweise zu einzelnen Anforderungen gibt, sind das unverbindliche Hilfestellungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität. Die Prüfung und Einhaltung der Richtlinien von Amazon oder anderen Plattformen liegt allein bei dir — und ob ein Listing akzeptiert wird, entscheidet allein die Plattform.
Schreib uns an hello@sellervisuals.com. Diese Seite ist eine Erläuterung unserer Bedingungen, keine Rechtsberatung.